Waxplay im BDSM ist wie eine heiße Affäre.
Sie macht Spaß, sieht toll aus, aber wenn man nicht aufpasst, brennt es ordentlich.
Und genau wie bei jeder guten Beziehung gibt es ein paar No-Go-Zonen, die man
besser nicht betreten sollte, wenn man keine böse Überraschung erleben will.
Die Tabuzonen: Wo das Wachs besser nicht hin soll
(es gibt bestimmte Kerzen / Wachs, das auch auf die Genitalien gelangen darf)
-
Gesicht:
Die Haut im Gesicht ist empfindlicher als ein Teenager nach der ersten Trennung.
Schon ein kleiner Tropfen Wachs kann zu einer echten Katastrophe werden.
Besonders, wenn das Wachs Richtung Augen läuft. Wer will schon mit
geschwollenen Augen und Tränen durch den Tag laufen, weil das Waxplay
im Gesicht zu einem unerwarteten Schönheits-Experiment wurde? -
Genitalbereich:
Die Geschlechtsorgane sind extrem schmerzempfindlich und reagieren auf Hitze,
wie ein Thermometer auf einen heißen Sommertag. Wer hier mit Wachs
experimentiert, riskiert nicht nur Schmerzen, sondern auch eine Stimmungskrise
und das ist weder sexy noch witzig. -
Schleimhäute:
Mund, Nase, Ohren, Anus, all diese Stellen sind Tabuzonen. Das Wachs kühlt hier
schlecht ab und kann zu extremen Schmerzen führen. Wer das ausprobiert,
braucht nicht nur Mut, sondern auch einen Notarzt in der Nähe. -
Narben, Wunden, gereizte Haut:
Wer bereits eine Verletzung hat, sollte das Waxplay lieber auf später verschieben.
Wachs auf offener Haut ist wie Salz in der Wunde und das ist weder romantisch
noch angenehm. -
Bauchnabel:
Der Bauchnabel ist ein besonderer Fall. Hier kühlt das Wachs sehr schlecht ab
und bleibt lange heiß. Das fühlt sich an wie ein Mini-Brandherd, den man nicht
mehr loswird. -
Piercings:
Metall leitet Hitze besonders gut. Wer also Piercings trägt, sollte diese vor dem
Waxplay besser entfernen, sonst gibt es unangenehme Überraschungen.
Warum Tabuzonen wichtig sind:
Tabuzonen sind nicht nur da, um Spaß zu verderben, sie schützen vor Schmerzen,
Verbrennungen und langwierigen Nachsorge-Maßnahmen. Wer sie missachtet,
riskiert nicht nur körperliche Schäden, sondern auch eine Stimmungskrise, die
selbst das beste Aftercare nicht heilen kann.
Warum wir alle mal Fehler machen:
Jeder Fetisch-Fan hat schon mal einen Fehler gemacht. Vielleicht hat jemand aus
Versehen Wachs auf eine Tabuzone getropft und sich gefragt, warum es plötzlich
so wehtut. Oder jemand hat gedacht, der Bauchnabel wäre eine gute Idee und
musste schnell lernen, dass das Wachs dort nicht nur heiß, sondern auch
hartnäckig ist. Solche Anekdoten gehören zum Fetisch-Leben wie die
Sicherheitsregeln zum Waxplay.
Fazit: Sicherheit vor Spaß
Waxplay ist eine spannende und sinnliche Praktik, aber nur, wenn man die
Tabuzonen respektiert. Wer sie missachtet, riskiert mehr als nur einen schlechten
Tag. Also: Lieber einmal zu vorsichtig sein als einmal zu spät. Denn im BDSM gilt:
Sicherheit vor Ästhetik und mögliche Verbrennungen sind kein Fetisch!