Die Toy-Schmerzskala

Wie viel Schmerz verträgt dein Hintern?
Wer sich in die faszinierende Welt des BDSM wagt, stolpert unweigerlich irgendwann
über die Frage
aller Fragen: „Wie weh tut das eigentlich?“ Und bevor man sich versieht,
wird aus der neugierigen
Experimentierfreude eine kleine Armada an Spielzeugen,
die alle versprechen, genau das perfekte
Maß an Schmerz und Lust zu liefern.

Aber mal ehrlich: Schmerz ist ein hochgradig subjektives Erlebnis, was bei der einen
Person nur für ein leichtes „Autsch“ sorgt, bringt die andere zu Tränen
oder
Lachanfällen.
In meinen zukünftigen Beiträgen sind das eher nur grobe
Einschätzungen und kein fixes Fazit, denn du kannst ein BDSM-Toy ja ganz
anders empfinden.

BDSM ist keine Schmerz-Mission, sondern ein Teamspiel mit dem eigenen Körper
und Geist.
Die wahre „Magie“ passiert, wenn Schmerz in Lust umgewandelt wird,
ein Wechselspiel,
das Endorphine freisetzt und einen emotional so tief berühren
kann, dass das Gefühl von
Schmerz plötzlich fast lustvoll wird.



In den kommenden Beiträgen werde ich euch die verschiedensten Toys vorstellen
und nicht nur anhand von Schmerzfaktor-Prozentzahlen bewerten. Ihr bekommt
ehrliche Erfahrungsberichte, humorvolle Anekdoten (von mir und aus der Szene)
und praktische Tipps, wie der Schmerzkonverter im Kopf optimal funktioniert.
Soviel vorweg: Nicht jedes Spielzeug ist für jeden gedacht, und manchmal
ist weniger wirklich mehr (oder zumindest genauso viel Spaß).

Fazit: Schmerz ist wie Chili, die Dosis macht das Gift (oder die Lust)
Ob Handschellen oder Flogger der Schmerzfaktor ist nicht nur „Zahlenmaterial“
auf einer imaginären Skala, sondern beruht auf meine ganz persönliche Erfahrung.
Deshalb gilt: Immer empathisch bleiben und nach der Session für liebevolle
Aftercare sorgen.

Bleibt gespannt auf meine Toy-Reviews, verspielt, selbstironisch und ehrlich.
Denn BDSM macht nicht nur Spaß, sondern auch klug, wenn man mit Respekt
(und Humor) an die Sache rangeht. In diesem Sinne