Die Kajira

Unterwerfung nach Goreanischer Tradition
Kajira
ist ein Begriff aus der Goreanischen Subkultur im BDSM und bezeichnet eine
weibliche Sklavin, die nach den Prinzipien und Ritualen der fiktiven Welt „Gor“
(aus den Romanen von John Norman) lebt oder spielt. Im BDSM-Kontext beschreibt
eine Kajira eine Frau, die sich in besonderem Maße ihrem „Meister“ unterwirft und
darauf trainiert ist, ihm in allen Belangen zu dienen. Sowohl sexuell als auch im Alltag.

Typisch für die Rolle der Kajira sind:

  • Strenge Protokolle und Rituale:
    Dazu gehören bestimmte Körperhaltungen (z.B. kniend mit geradem Rücken),
    festgelegte Anredeformen und Verhaltensregeln, die Gehorsam und Hingabe
    ausdrücken

  • Training:
    Eine Kajira wird oft in erotischen Künsten, Massagen, Tänzen und speziellen
    Diensten  geschult. Ziel ist es, die Wünsche des Meisters möglichst vorausschauend
    und perfekt zu erfüllen.

  • Kleidung und Erscheinung:
    Kajiras tragen meist aufreizende, oft sehr freizügige Kleidung, Halsbänder oder
    Fesselungen, um ihre Unterwerfung und Verfügbarkeit zu symbolisieren

  • Psychologische und emotionale Aspekte:
    Von einer Kajira wird erwartet, dass sie sich voll und ganz auf ihre Rolle einlässt,
    bescheiden, gehorsam und respektvoll ist und die Bedürfnisse des Meisters
    über ihre eigenen stellt

Im BDSM wird die Kajira-Rolle entweder als Rollenspiel mit eigenen Regeln und
Symbolik oder bei besonders engagierten Paaren im BDSM als Lebensstil gelebt.
Wichtig ist dabei immer, dass alles auf freiwilliger und einvernehmlicher Basis
geschieht. Für mich persönlich ist das die höchste Form des BDSM das man
miteinander erreichen kann. Noch
eine kleine Info am Rande:
Die männliche Entsprechung zu Kajira ist „Kajirus
In diesem Sinne