Es war einmal…

Wie bei allem im BDSM ist, auch ein Hofstaat mit Sklaven eine eigene Auslegungssache, ein Schema F gibt es da nicht.
Der Aufbau und Organisation kann da natürlich stark variieren. (Mehr zu den Sklaven-Typen findet ihr hier.)
Für manche reicht eine Hand voll von Sklaven, andere wiederum haben da ein großes Gefolge von Sklaven für viele
verschiedene Aufgabenbereiche.
Hier möchte ich euch mal ein klassisches Modell eines solchen Hofstaates vorstellen.

Fangen wir mit der Anzahl und Positionen an:

  • 1 Hauptsklave
  • ca. 2 Zofen (können auch mehr sein)
  • Min. 3 Dienersklaven ( Putzsklave, Aschenbecher- oder Fußsklave, Toilettensklave, Chauffeur)
  • Ca. 2 Gefangene Sklaven (Käfighaltung)
  • Ca. 2 Dirnen (Hurensklaven)

Das ist schon mal ein guter Anfang und natürlich in alle Richtungen ausbaubar. Im klassischen Sinne sind die meisten Sklaven
Vollzeitsklaven und im selben Haushalt wohnhaft, allerdings in Geschlechtertrennung.
Wenn wir dafür ein Haus mit Erdgeschoss,
einem Stockwerk, Keller und Dachstuhl nehmen, sieht die Unterbringung wie folgt aus:

  • Die Zofen und Dirnen haben ein gemeinsames Zimmer im Erdgeschoss, vornehmlich in der Nähe von Küche und Besuchszimmer
    (für die Freier der Dirnen).
  • Die Gefangenen werden im Keller mit den Dienersklaven einquartiert. Die Gefangenen natürlich im Käfig oder Zelle, die Diener
    im gemeinsamen Zimmer.
  • Die Herrschaft nächtigt im ersten Stockwerk mit dem Hauptsklaven, der ein eigenes Zimmer in der Nähe besitzt, damit er
    schnell zu Diensten sein kann, sobald er benötigt wird.
  • Die Organisation und Aufgabenverteilung kann schon ein wenig kompliziert werden, weshalb die Verantwortlichkeiten an die
    Dienerschaft verteilt wird.
  • Rang und Namen müssen sich die Sklaven durch gute Dienste und Länge der Dienstzeit erst verdienen.
  • Der Hauptsklave ist der Sklave, der das größte Vertrauen seiner Herrschaft besitzt und auch am längsten dienlich ist.
    Dieser trägt dann meist auch eine entsprechende Bezeichnung, wie zum Beispiel Nummer 1 oder Alphasklave. Auch da sind der
    Fantasie keine Grenzen gesetzt. Dieser hat auch die Aufsicht und die Verantwortung über die restlichen Sklaven. Wobei seine
    Verantwortung darin liegt darauf zu achten das sich alle dementsprechend benehmen, die Uniform (wenn vorgegeben) auch
    ordnungsgemäß getragen wird und das die üblichen Aufgaben und Arbeiten auch erledigt werden, das bereits bevor die Herrschaft
    Morgens aufsteht.

Der Hauptsklave hat auch die Aufgabe alles im Auge zu behalten und der Herrschaft Meldung zu machen, wenn etwas nicht nach
den Vorgaben läuft. Dem Hauptsklaven obliegt allerdings nicht irgendwelche Bestrafungen auszuführen, es sei denn auf Anweisung
und unter Aufsicht der Herrschaft.

Dieser Sklave hat überwiegend auch die meisten Privilegien, wie ein eigenes Zimmer, eigenes Geld und auch Freizeit, die zu seiner
Verfügung steht. Natürlich bekommt dieser auch mal Besuch von einer Dirne.
Es ist sogar möglich, dass der Hauptsklave eine Zofe
ehelicht und diese mit ihm in seinem Zimmer leben darf.

Die Zofen oder auch Dienstmädchen genannt, sind für das leibliche Wohl zuständig. Zu den Aufgaben gehören Essen kochen,
Wäsche waschen, bügeln, und natürlich auch mit dem Kuriersklaven, oder auch Chauffeur genannt, Vorräte und sonstiges besorgen
gehen.
Aber auch körperliche Pflege gehört zu ihren Aufgabenbereichen. Waschen, Rasieren, Eincremen, Haare kämmen usw.
Die Zofen stehen auch zu Diensten, wenn die Herrschaft Besuch empfängt und bewirtet auch die Besucher.
In den meisten Fällen muss die Zofe auch für sexuelle Gefälligkeiten der Herrschaft zur Verfügung stehen.

Kommen wir zu den Dienersklaven. Meist ist ein Putzsklave und ein Chauffeur im Einsatz.
Der Putzsklave ist damit beauftragt, das Haus und den Garten (sofern vorhanden) in Schuss und sauber zu halten.
Des Chauffeurs Aufgaben sind allerhand Kurierdienste und die Aufsicht über die Gefangenen.
Außerdem kutschiert er seine Herrschaft, wenn diese einen Ausflug außer Haus planen. Auch die Dienersklaven können sich einige
Privilegien durch gute Dienste erwerben. Zu diesen zählt den kostenlosen Besuch bei den Dirnen, etwas Freizeit oder auch mal ein
Luxusartikel.

Weiter geht es mit den Gefangenen und den Dirnen.
Diese sind für die Finanzierung der Herrschaft zuständig.
Gefangene Sklaven werden zur Arbeit aus ihrer Zelle entlassen.
Diese bekommen dann eine elektronische Fußfessel, damit die Herrschaft den Aufenthalt des Gefangenen jederzeit nachverfolgen
kann. Der Gefangene wird vom Chauffeur zur Arbeit gebracht und nach der Arbeit wieder zurück in die Zelle verbracht.
Die Einkünfte der Gefangenen werden direkt an die Herrschaft ausgezahlt. Auch ein Gefangener kann sich bei guter Führung
Privilegien verdienen.

Zu guter Letzt sind da noch die Dirnen. Die Dirnen empfangen in der Regel 2 freier pro Tag. Deren Verdienst geht natürlich auch an
die Herrschaft, wobei hier die Dirnen einen Anteil vom Verdienst bekommen. Die Dirnen können den freier entweder in den für ihre
Dienste eingerichteten Zimmer empfangen oder werden vom Chauffeur zum Hausbesuch gebracht, dieser fungiert dann auch als
Sicherheit für die Dirnen.
Als Dirnen können auch sogenannte Sissi’s eingesetzt werden. Je nach Geschmack der Herrschaft.
Diese Sissi’s werden dann auch von der Herrschaft mithilfe der Gefangenen für ihre Dienste erzogen.
Hier gibt es viele verschiedene
Dienste, die angeboten werden können, kommt ganz drauf an, was die Dirne bereit ist zu tun.

Heute ist es auch möglich einige besagten Dienste auch Online anzubieten. Dieses Modell, was ich beschrieben habe, war bei den Römern
schon so, aber auch teilweise im Mittelalter gang und gäbe, ebenso in einigen Haushalten im 18. Jahrhundert. Da war BDSM noch etwas
salonfähiger, da Sklaverei noch zum Alltag gehörte.

Leider ist so eine Konstellation in unserer Gesellschaft sehr, sehr, sehr selten geworden. Denn um so einen Hofstaat zu führen reicht es nicht
nur aus dominant zu sein…..da hängen noch eine Menge andere Faktoren dran…

Ich hoffe, ihr hattet viel Freude beim Lesen.
Euer Erklärbar Masterr Bravestarr

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