Erkenne einen guten Dom!

Erkenne einen guten Dom!

Oftmals kommt in einem diese Frage auf…….

Viele von euch verspüren im Laufe der Zeit ihre devote Neigung und möchten jemanden
finden, um diese auch endlich ausleben zu können. Dies geht nun mal nur mit einem
Gegenüber, der dies auch versteht. Nicht jeder ist aber im Bekannten- und Freundeskreis
ein Ansprechpartner in Sachen BDSM oder gleich ein Dom bzw. Domina.

Die meisten von euch werden erst einmal virtuell suchen. Oder sich in viele Themen
einlesen, was bedingt von Vorteil ist. Ich bin der Meinung, dass du dich selber fragen
solltest: „Was will ich überhaupt?“, bevor du überhaupt auf die Suche gehst.

Ja, auch eine Sub und Sklave darf Wünsche haben und sollte auch auf diese eingehen.
Denn wer kennt
 sich besser als du selbst? Ebenso sollte dir bewusst sein,
welche Art der Verbindung 
(Gedankenaustausch, sexuelle Erfahrung, Beziehung)
du eingehen möchtest und was du eigentlich von deinem zukünftigen Dom/Domina erwartest.
Dies sollte dein Anspruch an dich
 selbst sein. Es stellt meist eine große Hürde dar,
da man ja Anfänger ist und noch nicht so viel
 Erfahrungen und Wissen über die Materie
mitbringt. Oder man ist verunsichert, was 
nun auf einen zukommt.

Nur Mut, geh den Schritt.

Nun hast du allen Mut zusammen genommen und bist in einem der Foren angemeldet.
Wie erkennst du denn nun den Unterschied von gut oder schlecht?
Gerade Dumm-Doms,
die dazu neigen sich stark zu profilieren, sind gefährlich.
Meist sind sie wie Heißluftballons,
viel heiße Luft, die sie augenscheinlich über allem
schweben lässt, aber ohne wirkliche 
Substanz. Bis auf die Hülle ist nichts vorhanden.
Typischerweise reden diese Leute sehr 
viel über ihre mannigfaltigen Erfahrungen oder
auch ihr Spielzeug. In diesen Fällen steht 
auch öfters jemand dahinter, der sehr
komplex behaftet beladen ist oder einfach nur ein Problem
 mit seiner eigenen
sexuellen Identität hat. Kann sein muss aber nicht….

Ein verantwortungsbewusster Dom wird auf deine Fragen eingehen und nicht
innerhalb von 5 Minuten nur mit irgendwelchen Befehlen und eigenen Fragen
aufwarten. Bringt er 
sich selbst dir näher, fragt er nach deinen Erwartungen
und deinen Ängsten und setzt
 dich nicht unter Druck, dann könntest du an einen
guten Dom geraten sein. Es ist 
seine Aufgabe, dein Vertrauen zu gewinnen.

Denn BDSM ist wie guter Wein und wird mit der Zeit 
immer besser. Verlass dich
dabei auf dein Gefühl, aber bleibe immer kritisch und hinterfrage
 den Kontakt!
Erreicht er dich mit seinen Worten, baut sich durch diesen Kontakt eine
 angenehme
Spannung auf. Stimmen darüber hinaus eure Erwartungen und Bedürfnisse überein,
nun 
dann habt ihr eine gemeinsame Grundlage.

Gerade, wenn du eine Beziehung suchst, solltest du zudem möglichst viel über den
„Menschen“
in Erfahrung bringen. Du wirst keine glückliche Beziehung führen können,
wenn du zwar
 einen tollen Dom gefunden hast, aber im Alltag mit diesem Partner
nichts anfangen kannst.
 Wäre ja blöd.

Hier gebe ich dir ein paar kleine Anregungen mit auf deinen Weg.
Vielleicht können dir diese Anregungen ein bisschen helfen.

  1. Eine gute Sub wählt sich ihren Dom immer selbst.
    Das ist das Wichtigste überhaupt.

  2. Sub und Dom sind wie die zwei Seiten einer Münze,
    nur, dass der Dom oben auf der Kopfseite ist.

  3. Ein guter Dom ist niemals beleidigend zu seiner Sub, egal, wie hart er Aufgaben gestaltet.

  4. Ein guter Dom versteht, dass er für seine Sub verantwortlich ist
 und wird stets um ihr
    seelisches Gleichgewicht und ihre körperliche
 Unversehrtheit bemüht sein. Biegen nie brechen.

  5. Herrschen durch Furcht ist keine Meisterleistung. Gewalt gegen Schwächere ist nur was für
    Kleingeister. Das Brechen der Menschenwürde ist keine Technik
 eines Dom, sondern den
    Spinnern vorbehalten.

  6. Ein guter Dom wird sich intensiv mit seiner Sub auseinandersetzen.
    Denn Kommunikation ist das A und O.

  7. Die Sub weiß, dass sie den richtigen Dom gefunden hat, wenn sie absolutes
 Vertrauen
    empfindet und zwischen ihm und ihr Ehrlichkeit und
 Offenheit herrscht. Denn nur
    so erlebt man Lust statt Frust.

  8. Ein guter Dom geht nicht nach Lehrbuch, sondern stellt sich auf dich
 und deine Bedürfnisse
    als Sub ein.

Dies ist meine Meinung, wie man einen guten Dom erkennt. Im Großen und Ganzen gibt
es  nur eine
 einzige Regel. Mach, was dir Spaß macht und wo du sagst, da habe ich ein
gutes Gefühl dabei.
 Denn das ist eigentlich das Wichtigste.

Ich wünsche dir bei deiner Suche viel, viel Glück.
Solltest du dir unsicher sein, kannst du 
mich gerne anschreiben.
Ich helfe dir gerne weiter. In diesem Sinne

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